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Führungsqualitäten wurden als maßgeblicher Faktor zur Verbesserung des Arbeitsklimas identifiziert und durch zahlreiche Maßnahmen gefördert.

In langfristigen Evaluierungen und Mitarbeiterbefragungen zum Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz wurde bei BECOM Electronics in Hochstraß unter anderem der Umgang der Führungskräfte mit Mitarbeitern als wichtiger Faktor zur Arbeitszufriedenheit identifiziert.

Bereits in den Anfängen der BECOM wurden zu diesem Thema Auswertungen erhoben, Überlegungen angestellt und Einzelmaßnahmen eingesetzt, ab 2014 wurde das Thema systematisiert.

 „Das Führungskräfteprogramm wurde in Zusammenarbeit mit einem externen professionellen Partner aufbauend konzeptioniert und evaluierend durchgeführt“, erläutert Ingrid Sulyok, Personalmanagerin bei BECOM Electronics. „Das bedeutet, dass wir begleitende Anpassungen und Optimierungen - je nach aktuellen Vorkommnissen - vornehmen.“ Das aktuelle Programm ist vorerst bis September 2017 budgetiert. 

Das Programm beinhaltet Potentialanalysen für alle Führungskräfte mit anschließenden Einzelgesprächen und weiterführenden Workshops. Anfänglich gab es durch die eingeschränkten Zeitressourcen der Führungskräfte nicht immer die notwendige Bereitschaft, sich auf die Teilnahme einzulassen. „Aber aufklärende Gespräche, in denen der Nutzen und die Intention der Geschäftsführung transparent dargestellt wurden, führten zu einer spürbaren positiven Haltung, welche Voraussetzung für den Erfolg des Projekts ist,“ so Sulyok. Besonders sinnvoll erachten die Verantwortlichen von  BECOM Electronics GmbH, die Hinzunahme von „Young High Potentials“ in die Schulungen,  also junge Mitarbeiter, die Führungsjobs oder verantwortungsvolle Schlüsseljobs innehaben, oder dafür vorgesehen sind.

Die relativ große Investition dieser Maßnahmen trage das Unternehmen gerne, damit das Ziel - die Erreichung einer optimalen Führungskultur, welche Voraussetzung für gesunde und motivierte Mitarbeiter ist, sichergestellt werden kann.”

Eine „Ombudsstelle“ gibt es bereits seit 2007, die von Sulyok selbst als ausgebildeter Sozialpädagogin und Mediatorin besetzt ist. „Alle Mitarbeiter können diese bei Überforderung und Unterforderung, bzw. Problemen mit Kollegen oder Vorgesetzten im vertraulichen Kontext nutzen.”