WienerSozialdienste

Für die Mithilfe bei der Betreuung schwerstbehinderter SchülerInnen haben die Wiener Sozialdienste Arbeitsplätze geschaffen für Menschen, die bislang am ersten Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen konnten.

Bis vor kurzem mussten die Pädagoginnen in den 30 basalen Förderklassen in Wien, also Schulklassen, in denen Kinder mit schwersten Beeinträchtigungen betreut werden, alle paar Monate einen neuen Zivildiener einschulen, der sie bei der Vorbereitung der Mahlzeiten, der Kinderaufsicht oder Putztätigkeiten unterstütze.

Ab 2012 wurde für diese Hilfstätigkeiten fünf fixe Arbeitsplätze geschaffen.

Teilweise mussten die Arbeitsprozesse vereinfacht erläutert werden, oder für eine Mitarbeiterin z.B. verschriftlicht, weil diese sich mündliche Anweisungen schlechter merkt.

Durch dauerhafte Arbeitsplätze können die Betreuer auch ein ganz anderes Vertrauensverhältnis zu den „Standorthelfern“, wie die neue Berufsbezeichnung heißt“, aufbauen.