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Würth - Gesundheit für Körper und Geist

Der Werkzeughersteller Würth bietet seinen MitarbeiterInnen neben gesunder Ernährung im eigenen Restaurant und Vorträgen externer Berater auch gemeinsame Trainingsübungen während der Arbeitszeit.

Im Jahr 2011 begann das Gesundheitsprogramm mit einem Schwerpunkt „Geschlechter“ und in diesem Jahr fokussierte das Unternehmen die Vorträge durch externe Berater und Workshops auf das Thema „Generationen“ – alles auf Kosten des Unternehmens und während der Arbeitszeit.

Dabei sollen die Vorteile von Gesundheit, geistiger Fitness und Bewegung im Alltag verinnerlicht werden. Die Geschäftsleitung übernimmt dabei die vollen Kosten, stellt Arbeitszeit zur Verfügung und der Betriebs- bzw. Vertrauensrat ist Teil des organisierenden Projektteams. Außerdem zahlt das Unternehmen für jeden Teilnehmer einen gewissen Betrag an die Organisation „Special Olympics“.

„Die Zusammenarbeit der Generationen ist wichtig und teilweise haben wir ältere und jüngere Personen in gleichen Positionen“,  erläutert Daniel Schmid, Vorsitzender des Vertrauensrates, der bei Würth an Stelle eines Betriebsrates eingerichtet wurde, die Hintergründe zur Schwerpunktsetzung.

„Die Motivation bzw. der Ehrgeiz wird dadurch erhöht, dass es drei Teams gibt (Einteilung nach jung-mittel- und älter). Bei den Nationalen Winterspielen Special Olympics 2012 in Tamsweg haben bereits 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für zwei Tage bezahlten Urlaub nehmen dürfen, um an der Organisation teilnehmen dürfen“,  erläutert das Unternehmen.

Die Initiative sei vom Betriebsarzt sowie dem Vertrauensarzt ausgegangen, die bemerkten, dass eine solche Aufklärung von den Angestellten gebraucht wird. Es habe im Unternehmen ein paar Probleme gegeben unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bestätigt Schmid.

Durch die Vorträge und Workshops hätten die Konflikte abgenommen und die Kollegenschaft rede mehr miteinander, was auch der Unternehmensleitung aufgefallen sei, die das Projekt dann in den Regelbetrieb übernommen hat, so Schmid.

Es wurde um „gesunde Angebote im kostenfreien Restaurant“ aber auch „zahlreiche gemeinschaftliche Trainingsübungen während der Arbeitszeit“ erweitert. Darüber hinaus hätten sich bereits etliche Wander-, Walking und Running-Gruppen gebildet, erzählt Schmid.

„Die Leute gehen jetzt offener miteinander um aber wenn man nicht ständig etwas tut, dann vergessen es die Menschen wieder“, so der Vertrauensrat.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen „die Vorteile der gesunden Ernährung, Bewegung aber auch geistiger Fitness in ihrem Alltag verinnerlichen“, umreisst das Unternehmen die Zielsetzung des Programmes. Für 2013 plant Würth einen sportlichen Schwerpunkt.

Aus logistischen Gründen ist das Angebot nur für die rund 300 fixen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zentrale in Böheimkirchen zugänglich, aber nicht für die rund 500 Außendienstler.