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T-Mobile - Lehrlingsförderung mit Inklusion

T-Mobile weitet sein Lehrlingsprogramm aus und inkludiert dabei auch vermehrt Jugendliche mit Migrationshintergrund, um selbst für Nachwuchskräfte in der Branche zu sorgen.

Bereits seit 2005/06 startete T-Mobile, nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen in der österreichischen Mobilfunkbranche, eine Lehrlingsinitiative und hat bereits 2006 einen eigenen Lehrberuf, Einzelhandelskauffrau/-mann mit dem Schwerpunkt Telekommunikation, geschaffen.

Im Zuge dessen bot T-Mobile Workshops für Berufsschullehrer und -lehrerinnen an, um ihnen sowohl Basiswissen zu vermitteln, als auch sie auf neueste Technologien einzuschulen, so das Unternehmen. Außerdem werden die Lehrkräfte „laufend zu Schulungen eingeladen, erhalten Anschauungsmaterial und können sich mit Trainerinnen und Trainern bei T-Mobile fachlich austauschen“.

T-Mobile sieht die Lehre als Chance „zur Ausbildung eigener Nachwuchskräfte“ und „Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung zu setzen“. Dazu Joachim Burger, Geschäftsführer Personal:  „Soziale Förderung bedeutet für uns eine Integration ins Geschäft und nicht Almosen zu verteilen.“ Das Unternehmen setzt dabei auf den Slogan: „Lehre einen Stellenwert geben!“.

Die Firma ist stolz auf den „hohen Recruitmentaufwand“, der der Auswahl der Lehrlinge zugrundegelegt wird und u.a. ein eintägiges Assessment-Center umfasst. Außerdem werden laut Unternehmensangaben „die meisten Lehrlinge“ übernommen. Burger bestätigt, dass die Lehrlingsausbildung „ein fixer Bestandteil der Personalpolitik“ ist.

Neu bietet T-Mobile seit dem vergangenen Jahr eine Lehrlingsausbildung im Customer Service Bereich an, wobei diesmal aber kein eigener Lehrberuf geschaffen, sondern die Ausbildung zur Bürokauffrau um relevante Elemente ergänzt wurde.

Die Forderung Lehrlingsausbildung anzubieten war ursprünglich vom Betriebsrat gekommen, der „bereits seit Jahren“ darauf gedrängt hatte, erläutert Betriebsrat Johannes Hofmeister.

Im Jahr 2010 wurde die Idee von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aufgenommen, das Lehrlingsprogramm auch dazu zu nutzen, um jugendlichen Flüchtlingen eine Starthilfe zu geben. Dieser Teil des Projektes erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Verein lobby.16, der jugendliche Flüchtlinge betreut.

Die Flüchtlinge erhalten zunächst eine besondere, vom Unternehmen finanzierte Förderung die u.a. einen Sprachkurs umfasst. „Seit Februar 2012 befinden sich vier Jugendliche in diesem Förderprogramm“ und alle vier haben mittlerweile ihre Lehre bei T-Mobile Austria gestartet, so T-Mobile. Die Jugendlichen erhalten neben Schulungen und Workshops auch je einen Mentor oder eine Mentorin, die ihnen zur Seite stehen.

Zur Nachahmbarkeit des Projektes Lehrlingsausbildung hält Burger fest, dass „jedes Unternehmen selbst den besten Weg finden kann, die Lehre bestmöglich einzusetzen“ und sollte dies im Sinne der sozialen Förderung auch tun.