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T-Systems Austria – Connect the Unconnected: Wegweiser Bildung

Investment in die Mitarbeiter der Zukunft

Die T-Systems Austria bietet jugendlichen Flüchtlingen einen EDV-Grundkurs an und vermittelt einigen Lehrstellen – als Teil der CR-Strategie des Unternehmens aber auch um mögliche spätere Mitarbeiter auszubilden.

 

Das Ziel des Unternehmens sei es, „alle Bürger an die Wissensgesellschaft heranzuführen“, erläutert Patrizia Tonin aus der Kommunikations-Abteilung von T-Systems Austria, die auch für Corporate Responsibility (CR) zuständig ist. Im vergangenen Jahr wurde im Rahmen des CR-Leitbilds und des Programms „Connect the Unconnected“ überlegt, welche Personengruppen von einer EDV-Grundschulung profitieren könnten und man entschied sich, jugendlichen Flüchtlingen, die ohne Familie in Österreich sind, eine solche Ausbildung kostenlos anzubieten.

Die Flüchtlinge, die teilweise noch keine Aufenthaltserlaubnis und oft keine Arbeitserlaubnis haben, werden in diversen Einrichtungen vom Verein lobby.16 betreut. Dieser wählt auch geeignete (mit ausreichenden Deutschkenntnissen) und motivierte Teilnehmer für den von T-Systems angebotenen Kurs aus. Der im Herbst 2008 gegründete Verein hat sich auf die Betreuung von unbegleiteten Jugendlichen Flüchtlingen spezialisiert und bietet ihnen diverse Schulungen an.

In 60 Einheiten erlernten vergangenes Jahr 20 Jugendliche über drei Monate EDV-Grundkenntnisse und erhielten auch einen Laptop zur Verfügung gestellt, um das Wissen in ihren Unterkünften zu vertiefen, erläutert Tonin. Das Zeugnis, dass sie am Schluss erwerben konnten – bisher haben 14 den Kurs geschafft – ist eine Vorstufe zum Europäischen Computerführerschein (ECDL).

Die Schwesterfirma T-Mobile schloss sich dem Projekt an und schenkte den Teilnehmern Wertkartenhandys und ein Jahr lang Guthaben. Drei Jugendlichen starteten im Sommer letzten Jahres eine Lehrstelle bei T-Mobile.

„Wir als T-Systems sind kein Lehrbetrieb, aber wir haben zwei Jugendlichen ein Volontariat bei uns ermöglicht und wir sind auf der Suche nach Partnerbetrieben, die Lehrstellen zu vergeben haben,“ betont Tonin. Die Ausbildung könnte dann auch gezielt auf diverse Anforderungen von ausbildenden Firmen angepasst werden. Heuer wird der Kurs in Kooperation mit der HTL Rennweg an diesem Standort stattfinden, denn das Ziel sei, dass das Projekt breiter werde, so die CR-Beauftragte. Man wolle den Jugendlichen mit der Aktion nicht nur Wissen vermitteln und Grundlagen für ihre Zukunft schaffen, sondern auch einen strukturierteren Alltag bieten, so Tonin weiter.

„Wir wollen gezielt jungen benachteiligten Menschen helfen, den Anschluss an die Wissensgesellschaft zu schaffen und sich in Österreich besser zu integrieren. Die Jugendlichen können sich im EDV-Kurs ein Basiswissen aneignen, das ihnen den Einstieg ins Berufsleben oder in eine höhere Schule erleichtern soll.“

Die Jugendlichen müssen sich um die Stelle im EDV-Kurs bewerben und werden in einer Art Assessment-Center eingestuft, um die Wichtigkeit der Entscheidung zu betonen. Lobby.16 hilft auch, disziplinäre Konflikte zu schlichten. Oft seien die Jugendlichen auch „geblendet“ von IT-Berufen und man müsse sie erst orientieren, was diese Berufsgruppe beinhaltet, so Tonin.

„Die Idealvariante ist, dass diese Jugendlichen später zu T-Systems kommen und hier arbeiten, denn wir sind international tätig und legen Wert auf Multikulturalität“, sagt die CR-Beauftragte.

 AnsprechpartnerInnen:
Patrizia Tonin (Corporate Communications & CR Managerin)
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