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Rewe International - Finanzielle Hilfe mit Hausverstand

Ein vom Unternehmen finanzierter „Schicksalsfond“ soll in Not geratenen MitarbeiterInnen helfen.

Rewe International Österreich dotiert jedes Jahr den „Schicksalsfonds“ mit EUR 100.000 um in Not geratenen MitarbeiterInnen rasch und unbürokratisch finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Entstanden ist die Idee ursprünglich bei den Hochwassern in Niederösterreich im Jahr 2002 nach denen betroffene MitarbeiterInnen aus dem Betriebsratsfonds und vom Konzern Zuschüsse erhielten.

„Eine Handelsfirma wollte dann einen Fonds für Betroffene einrichten und der Rewe-Vorstand entschloss sich, das gleich über den Konzern zu machen“, erläutert Johannes Zimmerl, Direktor des Konzernpersonalwesens und Projekt-Beirat.

Der Startschuss für den „Schicksalsfonds“ erfolgte 2009 als auch eine Betriebsvereinbarung über diese finanzielle Hilfe abgeschlossen wurde. Der Betriebsrat übernimmt dabei die Abwicklung, der Arbeitgeber die Finanzierung.

Die Anträge der MitarbeiterInnen, die zumeist über den Betriebsrat eingereicht werden, werden von einem vier-köpfigen, wechselnden Beirat evaluiert. „Wir sind da sehr großzügig,“ bestätigt Betriebsrat Alfred Greis.

Im Prinzip kann jeder Mitarbeiter/jede Mitarbeiterin nur einmal pro Kalenderjahr einen Antrag auf Unterstützung einbringen und höchstens EUR 10.000 Euro ausbezahlt bekommen, aber diese Grenze kann in Härtefällen auch überschritten werden.

Die Möglichkeit zur Hilfestellung wird immer wieder in der Betriebsratszeitung beworben aber die Antragsteller bleiben anonym und es können auch von Dritten Hilfsbedürftige vorgeschlagen werden.

Bei der Schaffung des Vereins für den „Schicksalsfonds“ hat sich Rewe von der Caritas über die Statuten beraten lassen.

Der Fonds kann im Notfall auch rasch finanzielle Hilfestellung leisten und der Betriebsrat recherchiert darüber hinaus weitere Förderungsmöglichkeiten für Betroffene aus anderen Quellen wie z.B. vom jeweiligen Bundesland. Hier soll auch eine Datenbank für Beihilfen und Zuschüsse geschaffen werden.

Rewe sieht die Schaffung des „Schicksalsfonds“ als Teil der „sozialen Verantwortung“ des Unternehmens und würde diesen auch aufstocken, falls zum Beispiel erneut eine Hochwasserkatastrophe eintreten sollte.

Die Projektverantwortlichen würden andere Unternehmen bei der Schaffung ähnlicher Sozialmaßnahmen beraten.