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itworks Personalservice - Tai Chi als Baustein zur Anstellung


(f)itworks will helfen, Arbeitslosen ihre Menschlichkeit und soziale Netzwerke wiederzugeben.

Die gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung itworks, die vom AMS subventioniert wird, fasst ihren Auftrag zur Vermittlung, Beratung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen und schwer vermittelbaren Personen etwas weiter und bietet ihnen auch gesundheitsfördernde Kurse an.

Bei Qi Gong, Rücken-Schulter-Nacken-Gymnastik, Yoga oder Vorträgen über Gesundheit können die Arbeitssuchenden nicht nur wieder körperlich fit werden, sondern darüber hinaus auch soziale Netzwerke schaffen, die Arbeitslosen, die sich typischerweise als „Einzelkämpfer“ sehen, oftmals fehlen.

Das Projekt „(f)itworks“ wurde bereits 2008 von der ÖSB Consulting gestartet und es war der Tochterfirma itworks ein „Anliegen“ die Gesundheitsmaßnahmen in den Regelbetrieb zu übernehmen, so Cornelia Winkler vom Qualitätsmanagement und Betriebsrätin Birgit Sisa.

Die meisten von itworks Betreuten sind Menschen, bei denen eine Vermittlung durch das AMS bisher erfolglos war. Das Arbeitskräfteüberlassungsservice bietet ihnen dann nach Beratungsgesprächen diverse Module zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, EDV, Bewerbung, Allgemeinwissen und Gesundheit während Probearbeitzeiten bei Unternehmen arrangiert werden.

Laut itworks werden die Gesundheitsmodule „sehr gerne in Anspruch genommen“. Allerdings musste in der Anfangsphase festgestellt werden, dass zum Beispiel Angebote wie „Kickboxen“ von vielen Jugendlichen nicht unbedingt als Fitness-Einheit genutzt wurde. Dieser Kurs wurde deshalb wieder abgesetzt. Auch konnten nur wenige Männer für Kurse wie „Yoga“ begeistert werden, weshalb Qi Gong ins Programm aufgenommen wurde.

Die Finanzierung von „(f)itworks“ sei gesichert, solange jene für itworks gesichert ist, bestätigt Winkler. Aber auch das AMS befürworte das Gesundheitsangebot.

Eine umfassende Evaluation des Projektes ist noch nicht erfolgt. „Uns ist klar, dass es keinen 1:1 Zusammenhang zwischen den Gesundheits-Modulen und der Vermittelbarkeit von Arbeitslosen gibt, aber die Stimmung ist besser und auch die Einstellung der Arbeitssuchenden“, ist Sisa überzeugt.

Eigene Räumlichkeiten für die Kurse gibt es bei itworks nicht und so finden die Fitness-Einheiten in Seminarräumen statt.

Als Arbeitgebermaßnahme für MitarbeiterInnen kann „(f)itworks“ insofern gesehen werden, als die Transitarbeitskräfte – derzeit etwa 680 – als itworks MitarbeiterInnen gelten und auch von den Schlüsselarbeitskräften als Kollegen akzeptiert sind.