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T-Mobile Austria - Dem Arbeitsstress davonlaufen

 


T-Mobile bietet seinen MitarbeiterInnen nicht nur gesundheitsfördernde Maßnahmen sondern strebt auch einen Kulturwandel an, der Freizeit und Arbeit wieder besser vereinbar macht.

Neben einem rauchfreien T-Mobile Center und Raucherentwöhnungsprogrammen hat das Unternehmen außerdem einen Gesundheitstag mit Infoständen unter anderem zu den Themen ergonomischer Arbeitsplatz, Employee Service (psychologische Beratung) oder Radfahren zur Arbeit veranstaltet und gratis Vorsorgeuntersuchungen gestartet, die über jene von der Krankenkasse vorgeschriebenen Checks hinausgehen.

Den Anstoß für die Projekte hat die steigende Konkurrenzsituation in der Telekommunikationsbranche gegeben, die auch auf die MitarbeiterInnen immer mehr Druck ausübte, erläutert Betriebsrat Johannes Hofmeister.

Bei einer Studie über die Belastungssituation im Unternehmen wurde festgestellt, dass die Arbeit in den einzelnen Abteilungen oft nicht richtig verteilt ist und Urlaubsstände mitunter zu hoch waren. Ein Arbeitszeitausschuss wurde geschaffen und erste Programme wie Stressseminare oder Qi Gong und Skigymnastik-Stunden angeboten.

„Aber es war wichtig, das Problem an der Quelle zu lösen,“ so Joachim Burger, Geschäftsführer Human Resources. Damit war klar, dass ein Kulturwandel stattfinden muss, weg von der Annahme vieler MitarbeiterInnen, dass es besser ist so lang wie möglich in der Arbeit zu bleiben und so viele Aufgaben wie möglich zu übernehmen.

Vom Unternehmen werden die MitarbeiterInnen ermutigt, zum Beispiel während der Arbeitszeit eine Stunde Joggen zu gehen, oder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Für sportliche Aktivitäten stehen Gymnastiksäle, Umkleideräume und Duschen zur Verfügung.

2009 wurden dann die diversen Einzelmaßnahmen zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt, das mit einem Gesundheitstag gestartet wurde. Heuer wird der Schwerpunkt auf Laufen gelegt.

Bei Angeboten wie Massagen, Fitnesseinheiten oder die Raucherentwöhnung, nach der übrigens von 51 Teilnehmern noch immer 36 rauchfrei sind, gibt es einen „kleinen Unkostenbeitrag“ für die MitarbeiterInnen. Das sei vor allem notwendig, um die Verbindlichkeit der Anmeldung zu gewährleisten, sagt Sabine Stancl, Projektkoordinatorin und bei T-Mobile im Bereich Human Resources Development tätig. Alle anderen Kosten der gesundheitsfördernden Maßnahmen werden vom Unternehmen getragen.

Weitere Maßnahmen wie Home Office Angebote, ein Betriebskindergarten und Ferienbetreuung von Kindern haben ebenfalls dazu beigetragen, dass die Burn-Out Häufigkeit gesunken ist, aber zur weiteren Prävention sollen Führungskräfte besser auf die Früherkennung von Symptomen bei ihren MitarbeiterInnen geschult werden, so Hofmeister.