Osb consulting

Ösb Consulting - Das Sozialprojekt (f)itworks soll Jobsuchenden helfen, auch körperlich wieder auf Zack zu kommen.

Macht Arbeitslosigkeit krank oder macht Krankheit arbeitslos? Dies ist eine der vielen so genannten Henne-Ei-Rätsel, die wahrscheinlich nie ganz gelöst werden können. Faktum ist: Arbeitslose sind signifikant öfter krank als Erwerbstätige und tun für ihre Gesundheit auffallend wenig. Genau daran soll (f)itworks – eine gemeinsame Initiative von itworks Personalservice und ÖSB Consulting, zwei Beratungsunternehmen, die sich um die Vermittlung von Jobsuchenden kümmern – etwas ändern.

Ösb ConsultingArbeitslosen soll gezeigt werden, dass ihre Gesundheit von Bedeutung ist, dass sie schneller wieder einen Job finden, wenn sie fit sind und dass sie dafür auch selbst aktiv werden müssen. Deshalb bieten itworks und ÖSB ihrer Klientel neben den beruflichen Fortbildungskursen und der Unterstützung bei der Jobsuche auch unentgeltlich Programme zur Gesundheitsförderung an. Dazu gehören Gesundenuntersuchungen, medizinische Beratung, Ernährungstipps und auch Bewegungstherapien wie zum Beispiel Qi Gong Kurse.

Finanziert wird dieses Projekt von Fonds Gesundes Österreich, Fonds Soziales Wien, AMS und der Wiener Gebietskrankenkasse.

Nach knapp zweijähriger Laufzeit werden auch schon die ersten Erfolge sichtbar. Bei Evaluierungen haben viele erfolgreich vermittelte ehemalige Arbeitslose angegeben, dass ihnen (f)itworks enorm weitergeholfen hat, berichtet Projektleiterin Birgit Pichler. Deshalb wurde auch schon die Fortfinanzierung des Projektes gesichert.

50 Prozent Erfolgsquote

ÖSB Consulting werden jährlich rund 2.500 Personen zur Betreuung zugewiesen, davon schafft es das Beratungsunternehmen, 10 bis 15 Prozent schon während der ersten vier Wochen im Arbeitsmarkt unterzubringen. Rund die Hälfte findet während der ersten sechs Monate den Weg zurück in die Berufswelt, die restlichen 50 Prozent müssen zurück ans AMS gewiesen werden