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T-Systems - Bei T-Systems liegt der Frauenanteil bei über 20 Prozent. Für ein ITUnternehmen ist das sehr hoch.

Frauen für technische Berufe zu begeistern, ist nicht wirklich einfach, weiß Eva Singer-Meczes, Diversity Beauftragte bei der T-Mobile Tochter T-Systems: „Oft bekommen wir für ausgeschriebene Stellen keine einzige Bewerbung von einer Frau.“ Doch T-Systems, ein Anbieter von Kommunikations- und Informationstechnologie in Eigentum der Deutschen Telekom, arbeitet nun schon seit einigen Jahren daran, diese Situation zu verbessern. „Frauenförderung“ heißt der Name des Projektes, das nun seit 2005 läuft und auch schon die ersten Erfolge zeigt. T-Systems_photo1Der Frauenanteil bei der 619 Mitarbeiter starken Gesellschaft in Österreich beträgt 22 Prozent, bei Führungskräften sind es 21 Prozent. Für Singer-Meczes geht es vor allem um die Beseitigung der so genannten informellen Barrieren: „Für viele Menschen hat es noch Seltenheitswert, eine Frau in einem technischen Beruf zu sehen. Hier sollen Tabus gebrochen werden.“

Doch auch formale Verbesserungen wurden verwirklicht - vor allem für Mütter. Sie werden zum Beispiel durch den Betriebskindergarten unterstützt, der täglich von sechs bis 18 Uhr geöffnet hat. Außerdem bekommen Mütter durch flexible Arbeitszeiteinteilung die Chance, Beruf und Familie miteinander zu verbinden.

Solche Maßnahmen wirken sich sehr rasch auf das Wohlbefinden der berufstätigen Frauen aus, ist Singer-Meczes überzeugt. 

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Das „Great Place to Work Institute Österreich“ evaluiert regelmäßig die Arbeitszufriedenheit bei einer Auswahl von Arbeitgebern und wertet diese nach Geschlechtern getrennt aus. Bei T-Systems war zuletzt die Arbeitszufriedenheit bei Frauen größer als bei Männern.

Infos am Töchtertag

Doch nicht nur um die Erwachsenen, auch um den Nachwuchs kümmert sich das Projekt „Frauenförderung“. Am Töchtertag informieren T-SystemsMitarbeiterinnen elf bis 16-jährige Mädchen über berufliche Chancen in technischen Berufen