Ablauf_Betrieblicher_Sozialpreis_2011

Sie haben die Möglichkeit, in einem angegebenen Zeitraum, Ihre Projekte und sozialen Maßnahmen einzureichen. 

Wesentlich dabei ist vor allem, dass das eingereichte Projekt nicht der ursächliche Unternehmenszweck sein darf und als innerbetriebliche Maßnahme, also im Unternehmen, entstanden sein muss. Das Projekt muss seine Wirkung überwiegend innerbetrieblich entfalten, darf also nicht ausschließlich oder überwiegend Dritten zu Gute kommen. Sowohl die Arbeitgeber- wie auch die Arbeitnehmerseite – sei es durch den Betriebsrat oder die MitarbeiterInnen direkt – müssen eingebunden sein. Die Nachhaltigkeit des Projektes im Sinne einer längeren Projektdauer muss gegeben sein.

Eine gesellschaftlich breit verankerte Jury wird unter allen eingereichten Projekten und Maßnahmen jene Unternehmen ermitteln, die einem zweiten Evaluierungsschritt unterzogen werden.

Der Betriebliche Sozialpreis macht 2017 eine kreative Pause. Im 10. Jahr nach der erstmaligen Vergabe des Betrieblichen Sozialpreises ist es an der Zeit, das Konzept neu zu denken. Durch den politisch bedingten Ausfall von Rudolf Hundstorfer als Schirmherr der Initiative und auch des Sozialministeriums in der Jury ist der Weg frei für eine Weiterführung in anderer Form und mit anderen Partnern. Derzeit finden Evaluierungsgespräche dazu statt.